Instrumente der Romantik: Ein kurzer Überblick

Blick auf ein Piano

Heute schreibe ich über eine einzigartige Epoche auf meinem Block. Ende das 18. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert tagte die Romantik. Diese zeichnete sich in der Musik aus, wie auch in der Kunstgeschichte. Alles war im Einklang, eine wundervolle Zeit, wo leidenschaftliche Gefühle ausdrucksvoll dargestellt wurden. Es gab die Frühromantik bis 1804, die Hochromantik bis 1815 und die Spätromantik bis 1848. Es gibt einige Motive, die an dieses Genre erinnern. Gefühle, Abenteuer, Leidenschaft, Fantasie, Unterbewusst und auch das Schaurige. Gewisse Begriffe waren eher in der Kunst angesiedelt als in der Musik, weil man dort gewisse Dinge besser darstellen konnte. Durchaus hatte die Musik aber auch ihre Höhen und Tiefen. In „Romantik“ stecken ferner die Wörter Romant, Roman und Romanz und Romantisch. Die Verstandesgrenzen sollen aufgelöst werden und dies schaffen die Künstler zu dieser Zeit immer wieder.

Wir erwähnen hier auch den einen oder anderen Roman, aus dem Grund, weil sich auch in Lieder Texte befanden, die in der Romantik existierten. Meist waren es Sagen, Märchen und ähnliche literarische Texte, die Anklang fanden, in dieser besonderen Zeit. Die Bezeichnung Romantik selbst wurde erst später festgelegt – hat aber heute eine starke Bedeutung.


Die Romantiker in der Musik

Wenn wir nun die Komponisten der Romantik verkünden, wird schnell klar, was die besondere Zeit für Musikstücke hervorbrachte. Viele dieser Namen kennt ein jedes Kind bereits aus dem Musikunterricht. Der eine oder andere besitzt vielleicht Platten von den Künstlern und einige sind auf Youtube zu finden, um kurz hineinzuhören. Auf Bällen, in der Oper oder bei klassischen Events sind die Stücke ebenfalls anzutreffen.

Beispielsweise Carl Maria von Weber (1786 – 1826), Franz Schubert (1797 – 1828), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847), Giuseppe Verdi (1813 – 1901), Richard Wagner (1813 – 1883), Gustav Mahler (1860 – 1911), Richard Strauss (1864 – 1949) und Johannes Brahms (1833 – 1897). Der eine oder andere kennt vielleicht die Lieder nicht, die komponiert wurden. Die Namen sind jedoch bekannt. Manche Plätze oder Straßen tragen deren Namen. Die Romantik ist eine einzigartige Epoche, die so viel Liebe und Mystik ausstrahlt, wie nie zuvor. Kein Wunder, dass so manche Stücke auch in Liebesfilmen vorkamen oder in Filmen, wo Dinge passieren, welche der Verstand nicht begreifen kann. Zu dieser Zeit waren Dinge noch anders bewertet. Mystik war damals etwas ganz Besonderes, wo heute viele darüber lachen würden.


Die Instrumente der Romantik

Die Kammermusik war während der Romantik ebenfalls sehr populär. Allen voran das Streichquartett, und zahlreiche Klavierstücke. Auffallend war, dass viele Mitglieder in der Besetzung zu Gange waren. Zehnfache Bläser, ein riesiges Streichorchester, gefolgt von Bassklarinette, Kontrafagott, Tuba, Harfe, Piccoloflöte, ein Schlagwerk und Klaviere. Teilweise waren bis zu 100 Musiker vertreten.

Typisch für diese Zeit war außerdem, dass Komponisten in der eigenen Landessprache ihre Texte verfassten. Die Zeit war einfach wunderschön, und wird unvergesslich bleiben. Man bemerkt, dass sich viele Menschen auch heute noch für die Romantik interessieren. Nicht umsonst werden täglich viele Karten für die Oper gekauft. Auch dröhnt klassische Musik aus vielen Lautsprechern. Sei es im Auto oder zu Hause. Sie beruhigt und erinnert ein wenig an die scheinbar unbeschwerte Zeit. Dabei war die Zeit auch mit vielen negativen Dingen behaftet. Musik war immer schon ein Trost und lässt einem alles andere vergessen.

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